Herzlich willkommen auf der Webseite von Markus Buthe und seinen sportlichen Aktivitäten als Ju-Jutsuka, Longtrail Runner & Taucher. Diese Seite dient als kleine Übersicht (gerade im Aufbau) und der Verlinkung zu seinen Social Media Kanälen, über die ihr ihm folgen könnt. Viel Spaß dabei.

Shikoku Pilgerweg in Japan

Der Shikoku Pilgerweg in Japan ist der zweitlängste Pilgerweg der Welt. Auf rund 1.300 Kilometern umrunden Pilger die japanische Insel Shikoku zirkulär. Das besondere an diesem Pilgerweg inmitten subtropischem Klima ist, dass man 88 buddhistische Tempel passiert und Mönche der Pilgeranlagen den Pilgern drei Stempel und eine Kalligraphie per Hand in das Pilgerbuch signieren. Markus ging zwischen Tempel 1 und Tempel 88 genau 1.208,7 Kilometer. Für gewöhnlich, wandern Pilger die Strecke in einem durch, dauert die Reise zwischen 30 und 70 Tage. Markus hat diesen Weg in rekordverdächtigen 21 Tagen und vier Stunden bezwungen und dabei die Nächte in der japanischen Natur verbracht/geschlafen. Insbesondere die 88 Tempel bringen für Markus einige Höhenmeter mit steilen Steigungen auf den Plan, da die meisten von ihnen oben auf Bergen liegen.
Die Herausforderung neben der anspruchsvoll Distanz ist die Sprache und Schrift (Kanji), die er nicht lesen und sprechen kann. Wie gut, dass die Japaner sehr gastfreundlich, interessiert und hilfsbereit sind. Geschlafen wird oft draußen in Tempelanlagen, am Wegesrand oder in den Wäldern Japans. Die sehr gute japanische Küche und viel Obst am Wegesrand stärken ihn bei all seinen Schritten.
Von errechneten elf Regentagen im subtropischen Klima, musste Markus Buthe lediglich durch 2,5 verregnete Tage laufen. An allen anderen Tagen schief die Sonne. Vier Blasen und einen stark geschwollenen Knöchel gesellten sich unterwegs dazu, die Markus glücklicherweise nicht zum Abbruch zwangen.

Auf dieser Reise lernt der Paderborner menschlich und vegetativ das Schönste kennen, was er weltweit je angetroffen und gesehen hat.

Über seine Pilgerreise berichteten Radio, Tageszeitungen und Fachmagazine. Weitere Projekte zu seinem Pilgerweg sind in Planung.

Pilger Markus Buthe im traditionell japanischen Pilgerhemd in Itano, Japan

Strongman Run

Glücklicher Finisher des Strongman Runs

Der Strong Man Run ist ein jährlich in mehreren Ländern stattfindender Extrem-Hindernislauf. Markus Buthe lief den Strongman Run auf der »grünen Hölle« am Nürburgring in Deutschland. Es geht über eine Halbmarathondistanz auf unterschiedlichen Untergründen über oder durch 40 Hindernisse, wobei das Überwinden der Hindernissen im Vordergrund steht. Schlammige Strecken, durch 50m Autoreifen, über Container klettern, unter Netzen robben, die Stromschläge austeilen, durch ein Eisbecken, in dem sich Schuhe mit Wasser vollsaugen und die Beinmuskelatur zumacht uvm.! Ins Ziel kommt man wie ein dreckiges Schwein (siehe Bild) und hat deutlich mehr geleistet, als nur eine Halbmarathon zu laufen.
Hier werden unterschiedlichste Muskeln durch vielfältige Anforderungen angesprochen. Die Rumpfmuskulatur steht neben der Beinmuskulatur im Vordergrund.

Der Strongman Run ist sicherlich Leistung, aber auch eine Menge Spaß. An hohen Hindernissen helfen sich Läufer gegenseitig, man wird zwangsläufig nass, durch Schlamm dreckig und hat auch einiges zu lachen. Das Ankommen und Finishen steht ganz oben auf der Agenda, Zeiten sind zweitrangig. Diese können schon mal durch Wartezeiten an den Hindernissen verfälscht werden.

Ju-Jutsu Fighting

Hoher Fußstoß seitwärts auf dem NRW-Tag in Paderborn

Nach sieben Jahren Handball orientiert sich Markus Ende der 90er um und entscheidet sich für die Kampfsportart Ju-Jutsu. Die reizt ihn, da dieser Sportart so vielfälltig ist. Nachkampf (Infight), Distanzkampf, Waffenabwehr und ein Mix aus Taktik, Technik, Schnelligkeit, Kraft sowie Ausdauer vereinen sich hier. Markus Buthe fühlt sich hier schnell wohl und macht nach der Fachübungsleiter-Lizenz auch die Lizenz Trainer C im Breitensport sowie Trainer B im Leistungssport. Er übernimmt das Training und leitet die Ju-Jutsu Abteilung des heimischen Vereins. Die Leidenschaft steckt aber schnell im Leistungssport »Ju-Jutsu Fighting«. In seinen Kämpfen wird er gesichtet und kommt in den NRW-Kader, wo er später auch zum Kader-Sprecher gewählt wird.

Markus erkämpft sich mehrfach den Titel NRW Landesmeister und wird Westdeutscher Meister in der Gewichtsklasse -85 kg Senioren.

Parallel zu seinen eigenen Kämpfen richtet er acht Jahre lang den Pader Fighting Cup in Paderborn aus und gibt als Referent für den Nordrhein Westfälischen Ju-Jutsu Verband eigene Fighting-Lehrgänge. Markus ist zudem Prüfer und Kampfrichter.

Video vom Halbfinale der NRW Landesmeisterschaft -85 kg im Ju-Jutsu Fighting:
https://youtu.be/KO-u34nvFd0

Video von der Demonstration Ju-Jutsu Fighting beim NRW-Tag in Paderborn:
https://youtu.be/1nPMIe0vC48

Mit erfolgreicher Tritttechnik »Ura-Mawashi Geri« auf der Titelseite des Ju-Jutsu Journals

Mammutmarsch | 100 km zu Fuß innerhalb von 24 Stunden

Finisher des Mammutmarsches in Wuppertal mit 2.000 Höhenmeter

Nach dem Strongman Run fing das Langstreckenleben mit dem Mammutmarsch erst richtig an. 2018 ging es nach dem Facebookaufruf einer Freundin mit ihr zusammen an den Start. Von etwas über 1.800 Startern kam Markus mit ihr durch unterschiedliche Tempi zu unterschiedlichen Zeiten ins Ziel. In Wuppertal findet aufgrund des bergischen Landes die anspruchsvollste Version des Mammutmarsches statt. Gerade einmal rund 30% der Starter kommen ins Ziel. Der Rest muss aufgrund ungünstiger Ausstattung (z.B. Blasen durch Baumwollsocken) aufgeben oder weil man sich leichtsinnig gar nicht vorbereitet hat und keinerlei Testmärsche als Training genossen hat. Der Mammutmarsch in Wuppertal führt durch wundervolle Natur, sogar unmittelbar neben einem Golfplatz her. Fauna und Flora sind hautnah zu erleben. Unter den Sohlen geht es über sandigem Untergrund, über Wiesen, auf Asphalt, durch Wälder und an so einigen Ortseingansgschildern vorbei.
Die sicherlich größte Herausforderung und damit auch der anstrengenste Teil für Kopf und Körper sind die unzähligen Steigungen mit anspruchsvollen Höhenmetern. Nach einer Bergkuppe geht es nur herunter, damit man anschließend wieder bergauf muss.

Die Strecke ist ausgeschildert, kann aber durch digitale Karten via Komoot und Co gelaufen werden. Auf den 100 Kilometern gibt es vier Verpflegungsstände, an denen man seine Wasservorräte auffüllen kann, ausreichend Obst und Snacks bekommt und auch warmes Essen erwerben kann.
Jedes Mal ist zu sehen, dass sich einige Starter beim Marsch kreativ verkleiden oder sich einen Spaß mit Flaschen Bier und Mettwurst machen. So läuft ein Feuerwehrmann mit Flasche auf dem Rücken oder kreative Themen werden an sich zum Ausdruck gebracht. Es sind aber Teilnehmer, die für so eine Belastung wirklich falsch equipt/ausgestattet sind, die mit Quads aus den Bergen geholt werden müssen. Sie haben sich oft überschätzt, sich Blasen gelaufen oder sich untrainiert Zerrungen geholt. Ein wesentlicher Teil fällt der wenig bis gar keinen Trainigsvorbereitung zum Opfer. Überbeanstruchte Gelenke schwellen an oder Teilnehmer knicken auf unwegsamen Gelände um.
All in all eine wunderbare Veranstaltung, die wirklich gut organisiert ist, bei der die Ankunft an Verpflegungsständen und im Ziel wirklich Spaß macht. Und selbst auf diesem Weg innerhalb von 100 Kilometern innerhalb 24 Stunden, ist es eine Reise zu sich selbst.
Neben der Meisterdisziplin 100K werden oft auch kürzere Distanzen (55K und 30K) angeboten, die sich sogar mit Kindern laufen lassen. Ein tolles Erfolgserlebnis für die kleinen Nachwuchsläufer, die hölzerne Medaille mit Urkunde in den Händen zu halten.

Paderborner Osterlauf

Es ist der älteste Volks- und Straßenlauf in Deutschland. Das Finisherfoto von Markus rechts entstand nach Zieleinlauf des Halbmarathons bei der 75. Ausgabe des Paderborner Osterlaufes 2023. Der Start und das Ziel befinden sich zentral am Heierswall, direkt neben dem Maspernplatz.
Gerade bei Distanzen ab einem Halbmarathon (21,0975 km) und aufwärts müssen Krafte gehaushaltet werden, damit der Läufer nach hinten hin noch ausreichend Energie hat. Wer zu schnell startet und nie den Fettstoffwechsel trainiert hat, wird am Ende immer langsamer und ggf. nie im Ziel ankommen, da der Körper die einfachen beiden Energietanks aufgebraucht hat und aus den Fettreserven keine Energie mehr gewinnen kann.

Die längste Distanz des Laufes ist der Halbmarathon. 1947 startete der Osterlauf mit einer Distanz über 3,35 km. Heutzutage gibt es zwei Bambiniläufe, den 5K, 10K und Halbmarathon. Von 1961-1992 wurden sogar 25 km gelaufen.

Seine Zeiten auf unterschiedlichen Distanzen sind:
10K: 43:49
Halbmarathon (21,0975 km): 01:44:37
30K: 02:26:02
Inliner Marathon: 01:57:52
Shikoku Pilgerweg in Japan mit netto 1.208,7 km: 21,5 Tage

Finisher beim Paderborner Osterlauf (Halbmarathon)

Tauchen

Tauchen entspannt und ist ein Sport für die Sinne und das Körpergefühl

Tauchen erfordert Konzentration und ein gutes Körpergefühl in Sachen Atmung und Tarierung. Allerdings entspannt Tauchen auch sehr, da sämtlicher Alltagsstress und Lärm schlagartig unter Wasser verschwindet.

Markus taucht hier mit seinem Tauchbuddy zwischen den Feiertagen bei einer Außentemperatur von -2,5° Celsius. Das Wasser hat in solchen Fällen trotzdem immer wenige Plusgrade. Dennoch ist es ohne Trockentauchanzug nicht empfehlenswert, da bei so niedrigen Temperaturen die Muskeln recht schnell zu machen und ein Taucher dann keine Kraft mehr zum Flossenschlag oder Handeln in Notsituationen hat.

Markus hat die Open Water Tauchlizenz nach VDST/CMas mit dem *Brevent, seit 2025 den Advanced Open Water Diver.

Ihn trifft man unter Wasser in folgenden Gewässern an:
Salzwasser:
- Griechenland (Mittelmeer)
- Türkei (Mittelmeer)
- Spanien (Mittelmeer)
- Thailand (Andamanisches Meer)
- Ägypten (Rotes Meer)

Süßwasser:
- Hemmoor (NDS, BRD)
- Nordhausen (TH, BRD)
- Paderborn (NRW, BRD)

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